Das Legasthenietraining:

Als Legasthenietrainerin baue ich zum Kind eine absolute Vertrauensbasis auf. Die besondere Situation, bedeutet nicht, dass jemand „dumm“ ist!

Die AFS-Methode ist eine ganzheitliche multisensorische Methode, die für Kinder von 6-14 Jahren entwickelt wurde. 

Wörter werden im „Wortbildspeicher“ abgelegt, um sie von dort – auch noch Monate später – abrufen zu können.

Aufmerksamkeit – Funktion -Symptom

Vorschulkinder: Leistungen im Vorschulalter zu „testen“ oder „messen“ ist eine Gratwanderung. Eine „Testung“ kann beim Kind ein schlechtes Gefühl auslösen oder es glaubt, etwas ist mit ihm nicht in Ordnung. Wichtig ist hier im Umfeld und beim Kind verstärkt das Verständnis zu wecken, dass jeder Mensch anders ist und so viel Hilfe bekommen soll, wie es für seine individuelle Entwicklung braucht. 

Legasthenie im Vorschulalter zu diagnostizieren ist zwar nicht möglich, aber Defizite in den Sinneswahrnehmungsgebieten OPTIK, AKUSTIK und RAUMORIENTIERUNG können durch einfache Testverfahren (PSV) erkannt werden. Sind Defizite in der Sinneswahrnehmung gegeben, ist eine frühzeitige Förderung unterstützend für die weitere Entwicklung im Lesen, Schreiben und Rechnen.

Schulkinder: Die zeitweise Unaufmerksamkeit eines Kindes beim Lesen, Schreiben oder Rechnen ist ein erstes Indiz für eine vorliegende Legasthenie oder Dyskalkulie. Wichtig ist festzustellen, ob Legasthenie oder ob LRS die Probleme beim Erlernen von Buchstaben, Zahlen oder Wortbildern verursacht. Der pädagogisch-didaktische Trainingsplan ist nicht derselbe bei Kindern mit Legasthenie und bei Kindern mit LRS.

Eine Trainingseinheit dauert 60 Minuten. Das Grundgerüst ist die AFS-Methode. Aufmerksamkeit steigern, die Schärfung der Sinne und das Arbeiten am Symptom gliedert die Trainingseinheit.